Bosenberg, Biogas und kein Ende !

 

Zum Thema der Nachfolgenutzung Bosenberg  und dem Bau einer Biogasanlage am Standort des ehemaligen Zementwerkes gibt es seit langer Zeit eine heftige Diskussion in der Ahlener Bürgerschaft ! Die Lager der Befürworter und Gegner einer Biogasanlage am Bosenberg streiten sich öffentlich heftig, die politische Parteienlandschaft ist ebenso uneins in der Sache.

Natürlich gibt es Gründe für oder gegen eine Biogasanlage, je nach Sichtweise des jeweiligen Betrachters und der jeweiligen Interessenslage.

 

Aber darf bzw. sollte die Kommunalpolitik sich zwischen den unterschiedlichen Standpunkten aufreiben lassen ? Ist es im Interesse einer zukunftsorientierten Sichtweise für unsere Stadt, eine reine Klientelpolitik zu betreiben ?

 

Die Fraktion der Bürgerlichen-Mitte-Ahlen meint jedenfalls dazu, dass hier ein klares NEIN angebracht ist !

Es gilt zunächst, dass Gesamtwohl unserer Stadt als oberste Priorität  vergangenheits- und zukunftsbezogen zu sehen.

Dann gilt es, die Maßnahme sachorientiert und ohne Eigeninteressen zu bewerten, um anschließend eine verbindliche Entscheidung in der Sache zu treffen.

Dabei sind natürlich die Sorgen und Ängste der Bürger in der Sache genau so ernst zu nehmen, wie die berechtigten Wünsche und Anforderungen der Investoren. Aber es kann und darf aber nicht sein, dass eine Entscheidung in der Sache aus rein populistischem Einzelinteresse heraus getroffen werden soll und das Gemeinwohl dabei außer acht gelassen wird.

Wer z.B. mit seiner Begründung zur Bewilligung von regenerativen Energien dem Repowering bei den Windkraftanlagen zustimmt, kann nicht im Umkehrschluß gegen die Ansiedlung einer Biogasanlage am Bosenberg sein. Wer Ängste und Halbwahrheiten in der Sache bei den Bürgern schürt, darf sich nicht wundern, wenn solche Aussagen dann auch durch andere widerlegt werden.

Die BMA-Fraktion hat sich am 21. Juli 2010 auf den Weg gemacht, um sich sachgerecht in der Frage zum Thema BIOGASANLAGE zu informieren. Dabei wurde eine vergleichbare Anlage in der Nähe von Oelde/Herzebrock besichtigt und mit dem Betreiber über das Für und Wider einer solchen Anlage gesprochen.  Aber auch technische sowie umweltrelevante Aspekte wurde dabei erörtert. Aus diesem umfassenden Gespräch gingen die Mitglieder der BMA-Fraktion mit vielen Eindrücken zur Sache und den dazugehörigen Fachinformationen nach Hause. Diese Informationen werden die weitere Grundlage im fortschreitenden Prozess zur Beratung und Entscheidung der BMA-Fraktion in der Frage für eine BIOGASANLAGE am Bosenberg und sowie Nachfolgenutzung sein.

Wie gesagt, wir stehen erst am Anfang des Verfahrens ! Es gilt nun, alle Fakten, Daten und Informationen sach- und fachgerecht zu bewerten und zu entscheiden. Erst wenn alle Gutachten etc. bekannt sind, kann eine sachgerechte Entscheidung durch die politischen Gremien beraten und herbeigeführt werden.

 

Die BMA-Fraktion wird sich daher in der Frage zur Nachfolgenutzung Bosenberg mit oder ohne Biogasanlage nur von belegbaren Daten, Fakten und Informationen leiten lassen und eine Entscheidungsfindung dazu führen.

 

Bis dahin ist es noch ein langer Weg !

 

Sollten Sie das Thema zur Nachfolgenutzung Bosenberg gerne aus derzeitiger Sicht mit der BMA-Fraktion näher erörtern wollen, stehen Ihnen die Fraktionsmitglieder gerne persönlich zur Verfügung.

 

Kontaktieren Sie uns und vereinbaren einen Gesprächstermin mit uns.