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AZ-Beitrag vom 20. Februar 2016

Das ist noch wenig Andrang. Gerade während der wärmeren Periode kommen viele am Samstag zum Recyclinghof. Die BMA verlangt, dass samstags bis 16 Uhr offen sein soll. Foto: Ulrich Gösmann

Ahlen - 

Die Debatte taucht immer wieder auf. Wieviele zusätzliche Stunden soll der Recyclinghof öffnen, um bürgerfreundlicher zu werden? Die BMA-Fraktion sagt: In der warmen Jahreszeit samstags bis 16 Uhr, einem in der Woche bis 20 Uhr.

Von Jörg Pastoor
Längere Öffnungszeiten am Baubetriebshof will die Fraktion der Bürgerlichen Mitte Ahlen (BMA) erreichen. Unter anderem mit Hinweis auf eine „eigene Erhebung“ verlangt sie während der Sommermonate eine Verlängerung am Samstag bis 16 Uhr und einen „Dienstleistungsabend“ bis 20 Uhr. Das soll Bürgern die Möglichkeit geben, länger Wert- und Reststoffe an der Alten Beckumer Straße abzugeben. Der Antrag liegt jetzt beim Bürgermeister.

Fraktionsvorsitzender Matthias Bußmann verweist auf Beobachtungen zwischen November 2015 und Februar dieses Jahres. Danach führe die „Andrangsituation“ beim Anliefern am Samstag zu Rückstaus oft bis zur Emanuel-von-Ketteler- bzw. Rottmannstraße. „Fast einhellig“ haben Bürger in Gesprächen von BMA-Mitgliedern vor Ort die Meinung vertreten, „gerade am Samstag in den Sommermonaten eine längere Öffnungszeit erwarten zu können.“

Aufgrund der frühen Schließungszeiten des Baubetriebshofs seien viele nicht in der Lage, ihre Abfälle rechtzeitig zu entsorgen. Das spreche für einen Wochentag mit einer Öffnung bis „maximal 20 Uhr“. Abgesehen vom neuen Baubetriebshof an der Daimlerstraße und den „damit zu erwartenden Optimierungen bei der Abfallentsorgung“ hält Bußmann es schon jetzt für ideal, „die Frühjahrs- und Sommerperiode von Anfang April bis Ende Oktober“ für diese Idee zu nutzen. Unter anderem reduziere sich dadurch der Aufwand, den die Umweltbetriebe mit der Beseitigung wild entsorgten Mülls haben.

Anträge zu erweiterten Öffnungszeiten am Betriebshof gab es immer wieder, von verschiedenen Parteien. In der Regel reagiert die Verwaltung darauf mit einer jahreszeitabhängigen Verlängerung bis 14 Uhr an Samstagen – beispielsweise bei vermehrtem Anfall von Grünschnitt oder Laub. 

Beitrag AT 21.10.2015: 

Kritik an Gebührensatzung für Friedhöfe
Ahlen (eve) -  Ärger bahnt sich an bezüglich der neuen Friedhofsgebührensatzung, die am  Donnerstag, 22. Oktober,  ab 17 Uhr in einer Sitzung der zuständigen Fachausschüsse behandelt werden soll. Denn ihre Aufgabe habe die Stadt in diesem Fall nicht ordentlich gemacht, sind sich BMA-Mitglied Alfred Thiemann, der auch die Meinung der FWG vertritt, und Friedhofsgärtner Martin de Kunder einig.
Bild: Voss-Loermann
Gähnende Leere herrscht auf dem Südfriedhof Ahlen schon jetzt, weil die Menschen lieber Urnenbestattungen vornehmen lassen, sagen (v. l.) Martin de Kunder und Alfred Thiemann. 
Bild: Voss-Loermann

Am Dienstagnachmittag haben sie zum Pressegespräch auf den Südfriedhof gebeten, um ihre Sicht der Dinge zu verdeutlichen. Knackpunkt bei der Sache, so Thiemann, der als sachkundiger Bürger dem Arbeitskreis Friedhöfe bei der Stadt angehört, sei die Tatsache, dass auf die Dauer die bei der Stadt entstehenden Kosten für die Friedhöfe zu mehr als 60 Prozent von den Bürgern getragen werden müssten, die Erdgräber bevorzugten, obwohl heute fast 70 Prozent aller Bestattungen Urnenbestattungen seien.

Auch bei den Nutzungsentgelten zahlten die Besitzer von Erdgräbern von den entstehenden Unterhaltskosten für die Friedhöfe von jährlich 680 000 Euro einen Anteil von 65 Prozent, während die zahlenmäßig höher liegenden Inhaber von Urnengräbern nur 35 Prozent der Kosten zu tragen hätten. „Das ist insofern ein Unding, als die Flächen der Friedhöfe, unabhängig von ihrer Nutzung, in jedem Fall von der Stadt gepflegt werden müssen“, sagt Martin de Kunder. Werde nun die Erdbestattung samt anschließender Grabnutzung so viel teurer berechnet als die Urnenbestattung, werde sich auf die Dauer niemand mehr für eine Erdbestattung entscheiden. Dann werde Letztere entweder noch teurer, oder man entschließe sich bei der Stadt dafür, alle Nutzer eines Friedhofs mit derselben Kostenpauschale zu belasten.

Alles andere, so meinen Thiemann und de Kunder, führe zu einer Situation, die die zu beschließende Friedhofssatzung schon nach wenigen Jahren wieder ad absurdum führe. Das verändere zwangsläufig die Friedhofskultur insofern, als nur noch Urnengräber gewünscht würden. Die dadurch frei bleibenden Flächen müssten aber trotzdem von der Stadt gepflegt werden und verursachten dadurch höhere Kosten.

Stellungnahme der BMA-Fraktion zum Thema Haldenkreuzweg

 

© Die Glocke Ausgabe: Ahlen Ressort: Ahlen vom: 26.06.2015

 

Aufstellen des Kreuzwegs Zeichen gelebter Integration

Ahlen (at). Die Fraktion der BMA hat sich mit dem Wunsch des Fördervereins Haldenkreuz, einen Kreuzweg auf der Osthalde zu errichten, eingehend beschäftigt. Daher könne die Aussage von Gabi Duhme, dass dieser Antrag bei allen politischen Gruppierungen auf wenig Gegenliebe stoße, nicht unkommentiert stehen bleiben, teilt die BMA-Fraktion in einer Stellungnahme mit.

Die BMA begrüße ausdrücklich alle Arten bürgerschaftlichen Engagements, die dazu dienten, die Stadt zu verschönern. Im Besonderen teile die BMA nicht Duhmes Ansicht, dass es ein Problem sei, da „es sich um ein rein katholisches oder evangelisches Anliegen in einem Stadtteil handele, in dem die Mehrheit der Bevölkerung eine andere Glaubensrichtung habe“.

Als bürgerliche Vereinigung distanziere sich die BMA von Duhmes Ansicht, dass christliche Werte und das daraus resultierende Ansinnen in einem Stadtteil mit einer mehrheitlich anderen Glaubensausrichtung nicht möglich oder sogar unerwünscht seien. Müssen sich Christen und Moslems abgrenzen, wo es doch ein Bestreben zur Integration und einem Miteinander geben sollte?, fragt die BMA.

Warum solle nicht gerade auf dem früheren Zechengelände das starke Symbol der Liebe und Vergebung ein integrierendes Zeichen setzen? Menschen unterschiedlichster Nationen und Glaubensrichtungen seien dort, ohne religiöse Konflikte, friedlich Hand in Hand ihrer Arbeit nachgegangen. „Haben sich nicht Moslems und Christen bei der Arbeit unter Tage gegenseitig unterstützt und in Gefahrensituationen sicherlich auch mit- und füreinander gebetet? Und dieser Wunsch zu beten soll heute ein Problem darstellen?“

Im Gegenteil, das Aufstellen eines Kreuzweges sei gerade an diesem Ort und in der heutigen Zeit ein Zeichen gelebter Integration und Toleranz, meint die BMA. Es wäre ein völlig innovativer Gedanke, im Rahmen gelebter Integration einen Kreuzweg zusammen mit anderen religiösen Vertretern auf der Halde im friedlichen Austausch entstehen zu lassen und ihn gemeinsam als Moslems und Christen zu gehen, um eine Sichtweise für die jeweilige andere Religion zu bekommen. Die BMA meine, dass dies sogar gefördert werden müsse.

Da die Stadt Ahlen jedoch nicht Eigentümer der Halde sei, liege die Entscheidungskompetenz nicht beim Rat, so dass der Förderverein den falschen Adressaten für seinen Antrag gewählt habe. Das bürgerschaftliche Engagement verdiene jedoch breiteUnterstützung, teilt die BMA mit.

Willkommen

auf der Internetseite der BMA - Bürgerliche Mitte Ahlen.

 

Wir, die Mitglieder der Bürgerlichen Mitte Ahlen e.V., kämpfen gemeinsam mit der Fraktion der BMA für die Ziele und Interessen der Ahlener Bürgerschaft. Es handelt sich dabei um eine von politisch interessierten Bürgern gebildete Gemeinschaft, die mit diesem Zusammenschluss Einfluss auf die öffentliche Meinung, staatliche Einrichtungen, Parteien oder andere Gruppierungen nehmen möchte.

 

Ziele unserer Interessensvertretung sind zum Beispiel die Verhinderung von Umweltbelastungen, nicht sinnvolle Bauvorhaben und vieles mehr. Alles, was uns aktuell in unserer Stadt nicht gefällt, versuchen wir, zu beeinflussen. Um unsere Ziele durchzusetzen, koordinieren und organisieren unsere Mitglieder unterschiedliche Maßnahmen. Um Erfolge erzielen zu können, brauchen wir Geduld und Gleichgesinnte sowie finanzielle Unterstützung. 


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